Mann an Mann im Sturm gereiht
So viele Meter, so wenig Zeit
Schuss um Schuss in uns versenkt
Wie von Todeshand gelenkt

Und erst als die Waffen kam’
Bekam der Feind seinen Nam’
Und wenn die Waffe ihm geschenkt
Ist Feind mir Feind und Feind kein Mensch

“Als Mensch musste man das Gefühl haben, dass auch dann, wenn alles zwischen den Waffen tot wäre, die Waffen von selbst weiter machen würden bis zur totalen Vernichtung der Welt.”

Freund an Freund im Todeskampf
Doch das Gewehr fest in der Hand
Hand an Hand im Abzug steif
Noch im Tode Feind mir bleibt

Und erst als die Waffen kam’
Bekam der Feind seinen Nam’
Und wenn die Waffe ihm geschenkt
Ist Feind mir Feind und Feind kein Mensch

Stund um Stund im Tod vereint
Für’s kleine Leben keine Zeit
Mensch um Mensch vom Tod gepflückt
Nur die Waffen bleiben zurück

Und erst als die Waffen kam’
Bekam der Feind seinen Nam’
Und wenn kein Mensch die Waffe hält
Gäbs keine Feinde auf der Welt

Und erst als die Waffen kam’
Bekam der Feind seinen Nam'

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